Alles was Sie zur Krankenversicherung als Beamtenanwärter oder
im Referendariat wissen müssen !

Krankenversicherung im Referendariat
oder als Beamtenanwärter

Als Referendar oder Beamtenanwärter sind Sie beihilfeberechtigt als Beamter auf Widerruf. Der Dienstherr hat gegenüber seinen Referendaren die sog. Fürsorgepflicht. Je nach Bundesland und Familienstatus erhalten Sie als während Ihrem Referendariat oder der Anwärterzeit daher Beihilfe in Höhe von 50 – 70 %. Für die verbleibenden Restkosten muss sich ein Referendar/Beamtenanwärter sich privat absichern. Das geht am besten über die Private Krankenversicherung, welche von den meisten privaten Krankenversicherungen in Deutschland angeboten wird

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Grundsätzlich kann der Referendar mit Beginn des Referendariats frei wählen zwischen gesetzlicher Krankenkasse und privater Krankenversicherung  (GKV und PKV). Die Beiträge in der Krankenkasse für Referendare richten sich nach dem allgemeinen gültigen Beitragssatz der jeweiligen gesetzlichen Kasse. Es gibt keinen Beitragsnachlass aufgrund der Beihilfeberechtigung. Zusätzlich ist der Satz für die Pflegepflichtversicherung zu addieren. Die Beiträge der PKV richten sich nicht nach dem Einkommen, sie werden durch das Eintrittsalter, Beihilfeland, Beihilfesatz und Gesundheitszustand festgelegt. Dabei kann der Referendar bis zum 34. Lebensjahr in den Ausbildungstarifen versichert werden, und erhält damit vollen Versicherungsschutz zu sehr günstigem Beitrag.

Welche ist die beste PKV für Referendare und Beamtenanwärter ?

Um das herauszufinden lohnt sich ein Vergleich. Die verschiedenen Beihilfetarife der privaten Krankenversicherungen sind speziell auf den jeweiligen Bedarf und auf die Beihilfeverordnung des jeweiligen Bundeslandes bzw. Dienstherren zugeschnitten. Da auch die verschiedenen PKV Tests der Stiftung Warentest oder Focus Money zum Thema Beamte die Versicherungen für Referendare nur oberflächlich behandeln, ist es nicht ganz so einfach, einen vernünftigen Überblick zu erhalten. Ebenso wie in Tarifen für Beamte oder auch in der Privaten Krankenversicherung für Selbständige und Angestellte gibt es auch für Referendare verschiedene Leistungen zu unterschiedlichen Preisen. So ist immer die Frage, welche der folgenden Leistungen in Ihrem Bundesland in der Beihilfe vorgesehen sind, und in welcher Höhe diese dann auch durch Ihre Beihilfeversicherung übernommen werden:

Referendar/in, 25 Jahre alt,
50 % Beihilfe Hessen
incl. Zweibettzimmer/Chefarzt:

48,14 € 

  • Ist das 2-Bettzimmer oder das 1-Bettzimmer enthalten ?
  • Leistet die Beihilfe meines Dienstherren für Wahlleistungen im Krankenhaus ?
  • Habe ich Zahnersatz, Implantate und Inlays zu 100 % in meiner Krankenversicherung enthalten ?
  • Wie sind die Beiträge für meine Private Krankenversicherung nach dem Referendariat ?
  • Bekomme ich Beitragsrückerstattung bis zu 6 Monatsbeiträge ?
  • Wer sind die Testsieger PKV für Referendare und Anwärter ?

Warum sind die Beiträge nach der Ausbildung schon zu Beginn wichtig ?

Bei einigen Versicherungsgesellschaften ist der Leistungsumfang des Anwärtertarifes nicht identisch mit dem entsprechenden Beamtentarif. Bei einigen Angeboten sind die Leistungen des Beamtentarifes schlechter als die des Ausbildungstarifes für Lehramtsanwärter. Referendare sollten vor dem Abschluss ihrer Versicherung deshalb die Preise UND Leistungen beider Tarife gut vergleichen. Ebenso kann es vorkommen, dass der Beitrag des nachfolgenden Beamtentarifes sehr hoch ist. Referendare sollten sich daher gut informieren, welche Konditionen die Gesellschaft nach dem Referendariat bietet.

Was passiert nach der Ausbildung bzw. dem Referendariat ?

Nicht jeder Referendar oder Anwärter geht mit bestandenem Examen nahtlos in ein Dienstverhältnis über. Oft hat man zwischenzeitlich Übergangszeiten, in denen man sich arbeitssuchend melden muss während man auf eine Stellenzusage wartet. Der ehemalige Referendar kann in dieser Zeit Übergangstarife der PKV für Beamtenanwärter in Anspruch nehmen oder unter Umständen familienversichert werden. Bei Rückkehr in die GKV sollte man zumindest eine kleine Anwartschaft vereinbaren um den Gesundheitszustand sicherzustellen. Die private Krankenversicherung wird auf diese Weise nicht gekündigt, sondern ruht lediglich. Sobald der Referendar ins Beamtenverhältnis berufen wird, kann die private Krankenversicherung dann unproblematisch und ohne erneute Gesundheitsprüfung aktiviert werden.


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